Mit dem vom Campingplatz organisierten Shuttlebus fuhren wir ganz bequem zum Expogelände. Dort angekommen durften wir zuerst mal durch die Sicherheitskontrolle, welche etwa ähnlich streng war wie an einem Flughafen (Gepäck durchleuchten, Metalldetektor). Nachdem der Sicherheitsmensch endlich überzeugt war, dass mein zusammenklappbarer Autoschlüssel wirklich nichts gefährliches war, führte der Weg über eine lange Brücke quer über sämtliche Bahngleise des Bahnhofs und schon waren wir im riesigen Ausstellungsgelände.

Das ganze Gelände ist rund 1.5km lang und links und rechts sind die verschiedenen Länderpavillons angeordnet, zum Teil auch noch mehrfach hintereinander. Ingesamt nehmen 154 Länder teil, darunter auch die Schweiz, was unser erstes Ziel war. Doch leider gab es keine Öpfelringli mehr, da die Besucher vor uns zu gierig waren.

Und besuchten wir nach Lust und Laune weitere Länderpavillons wie UAE, China, USA, Thailand, Katar, Russland, Südkorea, Chile, Vietnam, Österreich, Brasilien und Monaco. Im Oman gabs zwischendurch mal eine Stärkung. Da das grosse Oberthema Ernährung war, waren auch entsprechende Firmen präsent wie Traktorhersteller New Holland und der einheimische Bierbrauer Moretti. Sogar einen McDonalds hatte es innerhalb des Geländes. Ausser vielleicht Turkmenistan, welche lieber ihre grossartige Öl- und Gasindustrie präsentiert hat, gabs in allen Pavillons zum Teil sehr aufwendige und mit viel Multimedia und Hightech gestaltete Ausstellungen.

Da die Expo bis 22.00 Uhr geöffnet hatte, konnten wir einige Pavillions und inbesondere den „Tree of Life“ auch noch hübsch beleuchtet bestaunen.