Wir haben beschlossen, dass wir nach Möglichkeit bis an den Gardasee fahren und uns dort einen Campingplatz suchen. Doch zuerst sind wir in die Pampa nach San Gimignano gefahren und besuchten die mittelalterliche Stadt mit den vielen Türmen. Nebst Pisa, Siena und Florenz eine der meistbesuchten Orte der Toskana. Gegen ein Entgelt erklommen wir den höchsten Turm und hatten eine wunderbare Aussicht auf die Stadt und die umliegende Gegend.
Nach einem kurzen Imbiss fuhren wir dann weiter an Florenz und Verona vorbei nach Maranello. Neben den Ferrari-Werken besuchten wir das gleichnamige Museum. Eigentlich wollten wir ja lieber nach Sant’Agata zum Lamborghini-Muesum, aber dieses hatte laut Website am Samstag geschlossen. Bei Ferrari zahlten wir satte 15€ Eintritt und hatten nach einer Stunde leider schon alles gesehen. Da hatten wir deutlich mehr erwartet, besonders für diesen Preis. Trotzdem konnten wir viele tolle Autos bestaunen und hatten einen tiefen Einblick in die sportliche Geschichte des Autobauers.
Weil wir früher mit dem Museum fertig waren als gedacht, fuhren wir noch weiter bis an den Gardasee. Wir probierten es zuerst auf dem Campingplatz Bella Italia, welcher aber komplett ausgebucht war. Plan B war dann der ein paar Kilometer entferne Camping La Quercia, welcher uns ein Platz gewährte. Nach den vielen Kilometern, die wie heute gefahren sind, wurden wir dann doch noch belohnt mit einem wunderbaren Sonnenuntergang am Strand.